{"id":1605,"date":"2016-02-04T12:59:52","date_gmt":"2016-02-04T10:59:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.koelleteam.de\/wordpress\/?p=1605"},"modified":"2021-09-08T12:48:07","modified_gmt":"2021-09-08T10:48:07","slug":"baubericht-2-3-fornication5d-ausbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.koelleteam.de\/wordpress\/?p=1605","title":{"rendered":"Baubericht 3\/3: Fornication5D Ausbau"},"content":{"rendered":"<p>Im RC-Network Forum hatte ich den kompletten Aufbau der Fornication5D beschrieben. Leider ist dieser Threat sehr umfangreich und steht mittlerweile aber auch sehr weit unten. Deswegen habe ich mich entschlossen hier noch mal meine Post zusammen zu fassen, da man so eine sch\u00f6ne Zusammenfassung hat. Hier gelangt ihr zum original Threat: <a href=\"http:\/\/www.rc-network.de\/forum\/showthread.php\/559999-F5D-Bau-Thread\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a><\/p>\n<p>Hier ist Teil 3\/3 in dem der Ausbau der Fornication beschrieben wird.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Motorspant einkleben<\/strong><\/p>\n<p>Der Motorspant ist ein aus 2mm GfK gefr\u00e4stes. Mit einer Dreieckfeile feile ich nur zus\u00e4tzliche Kerben ein um die Klebfl\u00e4che zu vergr\u00f6\u00dfern.<\/p>\n<p>In der Rumpfform haben wir am Ende (Motorspoant) einen kleinen Absatz. Parallel zu diesem wird der Rumpf abgeschliffen und habe so eine 0\u00b0 Zug und Sturz \u201eReferenzfl\u00e4che\u201c. Die Innenlage wird im Bereich Motorspant angeschliffen und alles mit Aceton gereinigt. Um den Motor sp\u00e4ter zu fixieren habe ich mir ein Specialtool gebaut&nbsp;. Das ist einfach eine 1,5mm GfK Platte, die von einer Seite mit Paketklebeband beschichtet ist und mit W70 eingetrennt wurde und auf die andere Seite habe ich ein altes Mittelteil geklebt.<\/p>\n<p>Der Spant wird mit dem Motor verschraubt und wird sp\u00e4ter durch die \u00d6ffnung f\u00fcr den Fl\u00fcgel\/Akku in den Rumpf geschoben. Dann wird die Verklebfl\u00e4che vom Rumpf mit UHU Endfest 300 bestrichen.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>Der Motor mit Spant wird dann nach vorne in Position geschoben. Um ihn in Position zu halten kommt eine Specialtool zum Einsatz und um die 0\u00b0 Ausrichtung sicher zu stellen wird er 24h senkrecht nach oben gelagert.<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>Nach 24h kann man dann durch Drehen das \u201eSpecialtool\u201c l\u00f6sen. Schrauben l\u00f6sen, Motor wieder ausbauen\u2026. Fertig.<\/p>\n<p><strong>SLW aufkleben<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;die Verklebefl\u00e4chen vom Rumpf und Leitwerk sch\u00f6n anrauen und mit Aceton reinigen. Das Leitwerk wird \u00fcber einen 4mm und einen 3mm Kohlestift zum Rumpf ausgerichtet und mit Endfest 300 verklebt. Wenn sich das Endfest aus der Verklebstelle herausdr\u00fcckt kann man das \u00fcbrigens wunderbar mit einem Lappen mit Aceton wegwischen.<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n<p>(Den Umlenkhebel habe ich zum Verkleben wieder heraus genommen)<\/p>\n<p>Bei der Forni brauche ich beim Verkleben lediglich die Parallelit\u00e4t vom Fl\u00fcgel und HLW sicherstellen. Den Rest erledigen die Passstifte. Gemessen wird nix!<\/p>\nngg_shortcode_3_placeholder\n<p><strong>HLW Anlenkung<\/strong><\/p>\n<p>Und wo wir schon mal Endfest 300 angemischt haben, kann man gleich noch die HLW Anlenkung\/Schubstange verkleben. Ich klebe in ein 4mm CfK-Rohr auf der Seite des Umlenkhebels 1,5mm und beim Servo 1,2mm Stahldraht in das Rohr. Der Stahldraht ist mit dem Teil, der im Rohr sitzt, leicht wellig gebogen, angeschliffen und mit einem Seitenschneider leichte Kerben herein gedr\u00fcckt. Anschlie\u00dfend noch \u2013 nat\u00fcrlich &#8211; gut mit Aceton gereinigt und mit Endfest 300 im Rohr verkleben.<\/p>\nngg_shortcode_4_placeholder\nngg_shortcode_5_placeholder\n<p>Nach dem Aush\u00e4rten werden die Enden des Kohlerohrs noch mit einem d\u00fcnnen Armid-Roving umwickelt und mit Sekundenkleber getr\u00e4nkt. Der Roving soll ein Aufspreizen des Rohres bei Querkr\u00e4ften verhindern \u2013 Im Rohr liegen die Fasern rein in L\u00e4ngsrichtung und das Rohr ist gegen die Hebelwirkung der innenliegenden Stahlst\u00fccke schlecht gesch\u00fctzt.<\/p>\nngg_shortcode_6_placeholder\n<p>F\u00fcr das H\u00f6henleitwerks-Servo hat Hannes einen sch\u00f6nen Rahmen konstruiert und aus GfK gefr\u00e4st. Dieser sitzt formschl\u00fcssig im Rumpf und wird nur durch einen Stift gegen verrutschen gesichert.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_7_placeholder\n<p>Der Rahmen macht den Einbau um einiges schneller und einfacher. Au\u00dferdem hat man die M\u00f6glichkeit das Servo noch mal heraus zu nehmen \u2013 was bisher aber noch nie erforderlich war&nbsp;&nbsp;In den \u00e4lteren Fornis haben wir das Servo auf einen Holzspatel geklebt und diesen dann seitlich an die Rumpfwand \u2013 geht auch, ist aber nicht so schick.<\/p>\n<p>Rahmen wird in den Rumpf geschoben, dann kommt die Schubstange und das Servohorn wird mit Loctite(!) verschraubt.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_8_placeholder\n<p>Dann schiebt man den Rahmen nach hinten bis man die Schubstange im Umlenkhebel einh\u00e4ngen kann.<\/p>\nngg_shortcode_9_placeholder\n<p>Leitwerke aufstecken und auf Nullstellung ausrichten.<\/p>\nngg_shortcode_10_placeholder\n<p>Dann werden kleine GfK Pl\u00e4ttchen seitlich Zwischen den Haltern des Rahmens und der Rumpfwand geschoben und mit dem Rumpf verklebt.<\/p>\nngg_shortcode_11_placeholder\nngg_shortcode_12_placeholder\n<p>Jetzt nur noch mit einem 2mm Bohrer das Loch f\u00fcr den Stift gegen verrutschen der Einheit bohren\u2026<\/p>\nngg_shortcode_13_placeholder\n<p>\u2026 und den Stift eindr\u00fccken\u2026 Testen&#8230; Geht&#8230; Fertig&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_14_placeholder\n<p><strong>Der Antrieb<\/strong><\/p>\n<p>Als Motor verwende ich Serienm\u00e4\u00dfige Kira 480-34 mit 5,2:1 Getriebe mit dem Koby 90 LV Regler von Kontronik.<\/p>\nngg_shortcode_15_placeholder\n<p>Die Kabel am Motor m\u00fcssen etwas gek\u00fcrzt und neu verzinnt werden. ACHTUNG: Hierf\u00fcr braucht man einen extrem hei\u00dfen L\u00f6tkolben, da das Verzinnen nur einige Sekunden dauern draf, da man sonst zu viel Hitze in den Motor einbringt und die Isolation besch\u00e4digt.<\/p>\nngg_shortcode_16_placeholder\n<p>Ich lege das Reglerkabel zum Motor in einem Bogen, um noch etwas Flexibilit\u00e4t zwischen Regler und Motor zu haben. Eine direkte Verl\u00f6tung der Motorkabel an den Regler geht zwar auch, ist mir aber zu steif. Der Drehzahlsensor von SM wird bei mir immer mit fest verbaut und liegt auf dem mit Kapton umwickelten Regler. Die Zuleitung des Sensors, die Servo-Leitung des Reglers, sowie alle Shunt-Mess-Leitungen ersetze ich durch Flachbandkabel\u2026&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_17_placeholder\n<p>Mit sinkenden Rundenzeiten habe ich das Problem bekommen, dass der Motorspant im Rumpf w\u00e4hrend des Fluges sich l\u00f6\u00dft und in der Wende der Spinner sich am Rumpf abschleift. Das Problem hatte ich bei allen (Forni) Modellen und trotz massivem Endfest 300 Einsatz nicht in den Griff bekommen. Abhilfe hat eine kleine Rippe hinten auf dem Motor geschaffen. Diese sitzt formschl\u00fcssig im Rumpf und st\u00fctzt das Biegemoment des Motors in der Wende ab.<\/p>\nngg_shortcode_18_placeholder\n<p>Alles passt.<\/p>\nngg_shortcode_19_placeholder\n<p>Das Flachbandkabel klebe ich gegen die Rumpfseitenwand, so st\u00f6ren keine Kabel beim Akkueinbau.<\/p>\nngg_shortcode_20_placeholder\n<p><strong>Schwerpunkt &amp; Fertigstellung<\/strong><\/p>\n<p>Viel zu tun war nicht mehr &#8211; es wurde nur noch der Futaba R-6308 Empf\u00e4nger verbaut und der Schwerpunkt ausgewogen. Ganze 2.3g mussten noch ins Heck um den Schwerpunkt ein zu stellen. Das Gewicht klebe ich mit Plasto Dip in die Abdeckung hinten.<\/p>\nngg_shortcode_21_placeholder\n<p>Sieht eng aus aber 1800er Akkus lassen sich sehr einfach einbauen \u2013 mehr passt aber auch nicht rein. Man sieht es auf dem Bild etwas schlecht aber beide Antennen f\u00fchre ich durch eine Bohrung im Rumpfr\u00fccken nach drau\u00dfen. Eine wird l\u00e4ngst an den Rumpf getaped und die andere steht seitlich ab. Die Servokabel f\u00fcr den Fl\u00fcgel lege ich um den Stift des Befestigungsschlitten um eine Zugentlastung zu haben. Der Unilog 1 sitzt rechts unter dem Schlitten, der Empf\u00e4nger links.<\/p>\nngg_shortcode_22_placeholder\n<p>Der Flieger wiegt so ohne Zusatzgewicht 977g. Es werden noch 27g Flachblei innen an die Rumpfseitenwand geklebt um Reglement konform zu sein.<\/p>\nngg_shortcode_23_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im RC-Network Forum hatte ich den kompletten Aufbau der Fornication5D beschrieben. 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