{"id":1603,"date":"2016-02-03T12:54:24","date_gmt":"2016-02-03T10:54:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.koelleteam.de\/wordpress\/?p=1603"},"modified":"2021-09-08T12:42:15","modified_gmt":"2021-09-08T10:42:15","slug":"baubericht-2-3-fornication5d-rumpf-leitwerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.koelleteam.de\/wordpress\/?p=1603","title":{"rendered":"Baubericht 2\/3: Fornication5D Rumpf &#038; Leitwerk"},"content":{"rendered":"<p>Im RC-Network Forum hatte ich den kompletten Aufbau der Fornication5D beschrieben. Leider ist dieser Threat sehr umfangreich und steht mittlerweile aber auch sehr weit unten. Deswegen habe ich mich entschlossen hier noch mal meine Post zusammen zu fassen, da man so eine sch\u00f6ne Zusammenfassung hat. Hier gelangt ihr zum original Threat: <a href=\"http:\/\/www.rc-network.de\/forum\/showthread.php\/559999-F5D-Bau-Thread\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a><\/p>\n<p>Hier ist Teil 2\/3 in dem das Rumpf und Leitwerk laminieren beschrieben wird.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Der Rumpf<\/strong><\/p>\n<p>Lackiert ist die Rumpfform mit UP-Vorgelat von R&amp;G. Die erste Farbschicht ist klares Vorgelat mit 25% Tagesleuchtfarben-Pigmenten und das Ganze mit wei\u00dfem UP hinterlegt.<\/p>\n<p>Der Rumpf wird bei der Forni aufgeblasen, also muss als erstes der Ballon vorbereitet werden: Die Lanze f\u00fcr den Ballon ist ein 6mm Messing Rohr, dass ca. alle 20cm mit ca. 1,5mm durchbohrt wurde. Das Ende der Lanze, welches im Rumpf liegt, habe ich diese mit Malerkrepp umwickelt bis es \u201eballig\u201c wird und mit Vaseline \u201eweich\u201c gemacht. An dieser Stelle ist der Ballon in direkten Kontakt zur Lanze und hat hier hohe Spannungen. Wenn das Ende der Lanze nicht weich genug ist wird der Ballon beim Aufziehen besch\u00e4digt oder rei\u00dft direkt. Das andere Ende der Lanze ist offen und sp\u00e4ter schiebe ich hier den Druckschlauch auf und mache den mit einer Schraubschelle fest. Au\u00dferdem hat die Lanze mit Malerkrepp (umwickelt) eine \u201eMarkierung\u201c wie weit der Ballon aufgezogen werden muss.<\/p>\n<p>Den Ballon bestelle ich bei Ralfs Ballon Shop (<a href=\"http:\/\/www.ralfs.de\/ralfs-shop\/\">http:\/\/www.ralfs.de\/ralfs-shop\/<\/a>) und ist der Modellierballon 660R (M-660R-089). Ich kaufe ausschlie\u00dflich die schwarzen Ballons. Ich hatte anfangs mal bunte bestellt und hatten nach dem Aufziehen bereits kleine L\u00f6cher und die machten nur Probleme. Hannes hatte damals die schwarzen und keine Probleme. Also schwarze bestellt und seitdem ist Ruhe\u2026&nbsp;<\/p>\n<p>Vor dem Aufziehen gebe ich etwas Mehl in den Ballon und sch\u00fcttele den Ballon um es zu verteilen. Dadurch bleibt der Ballon beim Aufziehen nicht an der Lanze \u201ekleben\u201c. Das erleichtert das Aufziehen wirklich ungemein (Danke Thomas und Christian f\u00fcr den Tipp\u2026 genial&nbsp;)<\/p>\n<p>Der Ballon wird auf die Lanze bis \u00fcber die Markierung aufgezogen und mit Tesafilm an der Markierung umwickelt um ein verrutschen zu verhindern. Dann schneide ich den Kragen am Ende des Ballons ab um diesen besser abdichten zu k\u00f6nnen. Die Abdichtung erfolgt, indem ich ihn mehrfach mit Tesafilm am Ende umwickele. Dabei wickle ich das Tesafilm auch \u00fcber das Ende des Ballons hinweg auf die Lanze. Das Ende wird so oft umwickelt, bis der Durchmesser vom Tesafilm\/Lanze etwas dicker ist als der Durchmesser der Rumpfform an der Stelle ist, so dass dieser sp\u00e4ter hier geklemmt wird.<\/p>\n<p>Der Endbereich der Lanze sollte ungef\u00e4hr so aussehen und das Tesafilm auf jeden Fall leicht bis in die Form gehen.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>So liegt der Ballon sp\u00e4ter in der Form. Das vordere offene Ende in der Form wird mit einem Stopfen verschlossen.<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist es wichtig, dass die Form vollst\u00e4ndig geschlossen ist und der Ballon nirgendwo rausquellen kann. Passiert das, wird er platzen bzw. man kann nicht mit hohem Druck pressen.<\/p>\n<p>Es empfiehlt sich den Ballon einmal vorsichtig (!) auf zu blasen und die Dichtigkeit zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Ich setze die Muttern mit in den Rumpf ein. Ich nehme aber M3 Fl\u00fcgelmuttern und flexe die Fl\u00fcgel vorher ab.<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n<p>Im Rumpf verbaue ich lediglich IMS65 800tex Rovings und 110g\/dm\u00b2 Kevlar Gewebe. Insgesamt liegen pro Rumpfh\u00e4lfte 2 Lagen vom Kevlar Gewebe unter 45\u00b0.&nbsp;<br \/>\nUm das tr\u00e4nken zu erleichtern\/ beschleunigen schneide ich zwei gro\u00dfe Rechtecke von der Rolle, die jeweils f\u00fcr zwei Lagen reichen. Die Rechtecke werden nach dem Tr\u00e4nken diagonal getrennt und dann einzeln eingelegt. W\u00fcrde ich nicht noch Rovings zwischen die Lagen im Rumpf legen wollen, k\u00f6nnte man die beiden Rechtecke auch \u00fcbereinander tr\u00e4nken, dann teilen und alles als ein \u201ePacket\u201c einlegen \u2013 so machen wir es bei einem F3F Flieger von uns. So baut man super schnell einen Rumpf.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Rumpf nehme ich wieder L285\/H161 damit das Harz nicht schon z\u00e4h ist wenn man die Form zu macht. Umso fl\u00fcssiger das \u00fcbersch\u00fcssige Harz ist, umso besser l\u00e4sst es sich vom Ballon aus der Form dr\u00fccken. L\u00e4ngerer H\u00e4rter w\u00e4re noch besser aber alle mir bekannten erfordern dann Tempern.<\/p>\n<p>Die Rechtecke werden auf Folie getr\u00e4nkt. Hier kippe ich wieder abgewogenes Harz auf das Gewebe und verteile es mit dem Schaumroller.<\/p>\nngg_shortcode_3_placeholder\n<p>Wer meint man m\u00fcsse nicht abwiegen, denn der Ballon macht das schon, der liegt falsch. Genau wie beim Fl\u00fcgel richtet auch nicht das Vakuum zu hohen Harz verbraucht. Somit b\u00fcgelt auch der Ballon keine Verschwendungen aus. Auf das Gewebe sollte grunds\u00e4tzlich nur so viel Harz wie es das Gewebe ben\u00f6tigt. Eine gute Faustformel wenn man nicht extremen Leichtbau betreiben will: Genau so viel Harz\/H\u00e4rter wie das Gewebe wiegt. Wer es genauer wissen will sollte mal im Wiki von R&amp;G schauen, da sind die optimalen Tr\u00e4nkgrad f\u00fcr viele Gewebe gezeigt.&nbsp;<br \/>\nBei diesem Rumpf hatte ich mich \u201everkippt\u201c und zu viel drauf gekippt und auch gedacht \u201e\u2026der Ballon dr\u00fcckt es schon raus\u201c \u2013 Vorweg, dieser Rumpf ist 5-10g schwerer als die, die ich sonst gebaut hatte.<\/p>\n<p>Dann wird das Gewebe geschnitten und erstmal beiseitegelegt.<\/p>\nngg_shortcode_4_placeholder\n<p>In den Bereich, wo der Ballon das Gewebe nicht hindr\u00fccken kann f\u00fclle ich den Bereich mit Rovings aus. Das ist haupts\u00e4chlich die Fl\u00e4chenanformung, wo ich je Seite 6 Rovings einlege.<\/p>\nngg_shortcode_5_placeholder\nngg_shortcode_6_placeholder\n<p>Sowie die Seitenleitwerks-Anformung mit 2 Rovings. Kleinere Kanten f\u00fclle ich etwas mit Harz\/Baumwollflocken-Mumpe. Den kompletten Rumpf streiche ich noch d\u00fcnn mit Harz ein.<\/p>\nngg_shortcode_7_placeholder\n<p>Dann Lege ich die erste Lage Kevlar mit der Tr\u00e4gerfolie ein, dr\u00fccke es leicht an. Jetzt entferne ich die Tr\u00e4gerfolie und streiche mit dem trockenen Pinsel das Gewebe in die Form.<\/p>\nngg_shortcode_8_placeholder\n<p>Anschlie\u00dfend kommen in alle 4 Ecken vom Rumpf \u00fcber die komplette L\u00e4nge jeweils drei Rovings. Eigentlich sollte man diese auch auf Folie vortr\u00e4nken aber wir wollen ja mal nicht \u00fcbertreiben&nbsp;. Drauf kommt dann die zweite Lage Kevlar, wieder mit Folie eingelegt, leicht angedr\u00fcckt, Folie entfernt und mit trockenen Pinsel festgedr\u00fcckt.<\/p>\nngg_shortcode_9_placeholder\n<p>Auf dem Bild sieht man bei der oberen Rumpfh\u00e4lfte die frisch eingelegten Rovings. Bei der Unteren ist schon die zweite Lage eingelegt und der Gewebe-\u00dcberstand b\u00fcndig zur Trennebene an beiden Seiten abgeschnitten. Das geht am besten mit einer gebogenen Schere.&nbsp;<br \/>\n\u00dcbrigens: Wer der Meinung ist, dass Kevlar schwer zu schneiden ist hat einfach nur die falsche Schere&nbsp;&nbsp;oder sie ist stumpf geworden. Sollte eure stumpf geworden sein kann man sie z.B. NTS in Solingen g\u00fcnstig und in top Qualy wieder aufarbeiten\/ schleifen lassen und inkl. Mikroverzahnung erneuern (G\u00fcnstiger als bei den Faserverbund H\u00e4ndlern, die diese auch nur weiterleiten). Dann l\u00e4sst sich auch Kevlar wie Glas schneiden.<\/p>\n<p>Bei der anderen Rumpfh\u00e4lfte k\u00fcrze ich den \u00dcberstand, nach dem Einlegen der zweiten Lage Kevlar, auf ca. 1cm (an den Enden 45\u00b0 Ein\/Auslauf). Daf\u00fcr f\u00fchre ich einen Holzblock mit der Schere auf der Trennebene und schneide auf diesem \u2013 das erleichtert und beschleunigt das Beschneiden und gibt eine gleichm\u00e4\u00dfige Schnittkante.<\/p>\nngg_shortcode_10_placeholder\n<p>Die Rumpfform hat ein Loch f\u00fcr die Fl\u00e4chenverschraubung um die Mutter zu positionieren. Ich dr\u00fccke eine gewachste Schraube durch das Loch, bis sich das Gewebe leicht von der Oberfl\u00e4che wegdr\u00fcckt. Mit einer Spitze schiebe ich das Gewebe auf Seite, so dass ich die Schraube durchschieben kann.<\/p>\nngg_shortcode_11_placeholder\n<p>Dann halte ich die Mutter in Position und schraube die Schraube bis sie gerade so auf der Unterseite rausschaut ein und ziehe mit der Mutter die Schraube an die Form heran. Um die Mutter schmiere ich Mumpe (Harz\/Baumwollflocken) und lege aus dem Verschnitt zwei Lagen Kevlar auf die Mutter. Die ben\u00f6tigt man u.A. auch, damit der Ballon nicht an der Schraube\/Mutter besch\u00e4digt wird.<\/p>\nngg_shortcode_12_placeholder\nngg_shortcode_13_placeholder\n<p>In der Anformung f\u00fcr das SLW setze ich mit zwei Passstiften und etwas Mumpe eine GfK Rippe ein. Dadurch hat man etwas mehr \u201eFleisch\u201c und bessere Positionierung f\u00fcr die Passstifte beim Aufkleben vom SLW am fertigen Rumpf.<\/p>\nngg_shortcode_14_placeholder\n<p>Dann kann der Ballon eingelegt werden.<\/p>\n<p>Ich wickele Nylon-Anglerschnur um die Formh\u00e4lfte damit sichergestellt ist, dass der \u00dcberstand vom Gewebe beim Zusammenf\u00fcgen auf jeden Fall innen liegt. Das vereinfacht\/beschleunigt das Zusammenf\u00fcgen erheblich. Es ist auch v\u00f6llig egal wenn sich das Gewebe von der Oberfl\u00e4che der Form abhebt. Der Ballon dr\u00fcckt sp\u00e4ter alles wieder perfekt an.<br \/>\nIm Bild sieht man auch den Stempel mit dem die Vorderseite verschlossen ist.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_15_placeholder\n<p>Jetzt kann die andere Formh\u00e4lfte aufgesetzt werden. Durch die Nylon-Schnur kann das Aufsetzen v\u00f6llig \u201eblind\u201c und ohne Kontrolle ob kein Gewebe auf der Trennebene liegt erfolgen und ist eine Sache von Sekunden.&nbsp;<br \/>\nIch fixiere das Ganze jetzt erstmal mit einer Schraubzwinge und entferne die Nylonschnur. Dazu schneide ich immer die Schnur unmittelbar vor der Form und zieh von der anderen Seite die Schnur durch. Dann wird an der n\u00e4chsten Stelle Die Schnur wieder vor der Form geschnitten und durchgezogen \u2013 so dass man nicht die komplette Schnur durchziehen muss, sondern nur kurze St\u00fccke.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend werden die Schraubzwingen gesetzt. Sieht im Bild vielleicht \u00fcbertrieben aus \u2013 ist es aber nicht! Viel hilft viel! Den Druck sollte man nicht untersch\u00e4tzen und man muss unbedingt verhindern, dass der Rumpf aufgedr\u00fcckt wird.<\/p>\nngg_shortcode_16_placeholder\n<p>Der Rumpf wird schrittweise bis 2,5bar aufgeblasen. Man sollte immer wieder kontrollieren ob sich die Trennnaht o.\u00c4. aufdr\u00fcckt. Wenn nicht, weitermachen bis 2,5bar. Nicht erschrecken, das knarrt, knackst und blubbert schon mal ganz gut.&nbsp;<br \/>\nIch habe einen 25l Kompressor. Den bef\u00fclle ich vorher(!) einmal komplett, stelle den Druckregler auf 2,5bar und gebe sp\u00e4ter \u201eDauerfeuer\u201c vom Kessel des Kompressors auf den Ballon. Den Kompressor lasse ich aber aus, das er im Falle des Falles nicht nachts anspringt \u2013 Schlaf ist mir wichtiger als ein Rumpf&nbsp;. Im Normalfall ist nach 12h aber kaum was aus dem Kompressor raus.<\/p>\n<p><strong>Rumpf entformen<\/strong><\/p>\n<p>Als erstes den Druck aus dem Ballon lassen.<\/p>\n<p>Dann das WICHTIGSTE: Die Schrauben der Fl\u00e4chenverschraubung raus drehen. Werden diese vergessen kann das dramatisch f\u00fcr eine Form enden!!!!!!!!!<\/p>\n<p>Dann die Schraubzwingen abnehmen und die Form aufhebeln und dann sollte es ca. so aussehen. Am Rumpf und in der Form sieht man noch sch\u00f6n wie der Ballon das Harz raus gedr\u00fcckt hat<\/p>\nngg_shortcode_17_placeholder\n<p>Ich ziehe den Ballon immer an der Motorspanseite \/ zum gr\u00f6\u00dferen Querschnitt hin heraus. Daf\u00fcr schneide ich mit dem Dremel den Motorspanbereich und das Rumpfende etwas frei. Dann einfach immer mit gerade so viel Kraft, dass man merk, dass sich der Ballon etwas l\u00f6st ziehen und nicht die Geduld verlieren und kr\u00e4ftiger ziehen \u2013 immer nur so viel, dass er sich etwas l\u00f6st. Normalerweise zieht man so den Ballon mit Lanze unbesch\u00e4digt heraus.&nbsp;<br \/>\nAchtung: Anfangs hatte ich den Ballon am Rumpf nach hinten heraus gezogen &#8211; wenn dann der Ballon doch mal rei\u00dft beginnt das Drama: Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde wickelt sich der Ballon entlang der Lanze auf und da man in dem Moment noch zieht, rammt man den Ballon, der mittlerweile wie ein O-Ring auf der Lanze sitzt hinten zwischen Rumpfseitenwand und Lanze und bildet einen super Formschluss. Das hat mich schon eine Lanze und einmal einen Rumpf gekostet. Wenn man nach vorne zum gro\u00dfen Querschnitt hin zieht und der Ballon rei\u00dft passiert nichts. Der im Rumpf gebliebene Rest kann man mit einem Stab herausschieben.<\/p>\n<p>Den \u00dcberstand an der Rumpfnaht besteht nur aus Lack und Harz und l\u00e4sst sich am einfachsten mit einem scharfen Stechbeitel entfernen.<\/p>\nngg_shortcode_18_placeholder\n<p>So sieht er von innen aus, Der Ballon hat perfekte Arbeit geleistet&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_19_placeholder\n<p>Gewicht wie vorher schon geschrieben 10g schwerer als meine anderen, gleich aufgebauten R\u00fcmpfe.<\/p>\nngg_shortcode_20_placeholder\n<p><strong>H\u00f6henleitwerk<\/strong><\/p>\n<p>Auch das HLW wird mit 80g\/m\u00b2 A-Sprat Spreattow unter 45\u00b0 aus den Verschnitt St\u00fccken des Fl\u00fcgels ausgeschnitten. Im Bereich der Wurzel liegen noch kleine Verst\u00e4rkungen aus dem gleichen Gewebe. Dann kommen noch je zwei IMS65 800tex Rovings in Leitwerk, 0,6mm Balsa (alle Kanten auf null runter geschliffen) als St\u00fctzstoff und als Au\u00dfenlage 25g\/m\u00b2 Glasgewebe unter 45\u00b0.<\/p>\nngg_shortcode_21_placeholder\n<p>Das Harz (L285\/H285) wurde wieder schwarz eingef\u00e4rbt und in die Form gestrichen. Beim HLW wiege ich es nicht ab und mache das nach Gef\u00fchl.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_22_placeholder\n<p>Au\u00dfenlage, Verst\u00e4rkung und Rovings in der Form. Die Kanten der Wurzel f\u00fclle ich mit Mumpe aus Kohlemehr auf um eine bessere Kantenfestigkeit zur Wurzelrippe zu bekommen.<\/p>\nngg_shortcode_23_placeholder\n<p>Die Aussparung in der Form f\u00fcr den Steckungs und Torsionsstift f\u00fclle ich mit Balsaholz, so dass diese sich beim Absaugen nicht mit Harz f\u00fcllen k\u00f6nnen. Im Bild sieht man Au\u00dferdem den eingelegten St\u00fctzstoff und das nur leicht angedr\u00fcckte Glasgewebe. Das Glas wurde wieder vorher auf Folie getr\u00e4nkt.<\/p>\nngg_shortcode_24_placeholder\n<p>Und ab ins Vakuum.<\/p>\nngg_shortcode_25_placeholder\n<p>Beim Aussparen des HLW habe ich mit \u00dcberraschen und gro\u00dfer Freude&nbsp;&nbsp;&nbsp;feststellen m\u00fcssen, dass ich die Rovings vor die Steckung gelegt habe\u2026 Ein Blick in RCN best\u00e4tigte dies&nbsp;&nbsp;Leider mache ich den Steg bzw. die Aussparung immer hinter die Steckung (wie auch diesmal)\u2026 Also alles rausgerissen, gewachst, lackiert und nochmal laminiert. Der Aufbau ist gleich, nur das die Rovings diesmal hinter der Steckung liegen.<\/p>\nngg_shortcode_26_placeholder\n<p><em>2. Bauabschnitt<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Alle Formkanten des Leitwerks wurde mit einem Stechbeitel vom \u00fcberstehenden Glasgewebe befreit und die Steckung frei gelegt. Dann wird der St\u00fctzstoff im Bereich vom Holmsteg und Steckungen wie beim Fl\u00fcgel entfernt.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_27_placeholder\n<p>F\u00fcr den Holmsteg nehme ich beidseitig beschichtetes Balsaholz (50g\/m\u00b2 GfK Beschichtung unter 45\u00b0). Die H\u00f6he wird wie beim Fl\u00fcgel mit Knete gemessen und der Steg mit ca. 1mm geringerer H\u00f6he ausgeschnitten.&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem alle Verklebefl\u00e4chen mit Aceton gereinigt sind, werden diese mit Harz eingepinselt (inkl. die des Steges) und \u00fcbersch\u00fcssiges Harz mit einem Tuch weg gewischt. Die Mumpe besteht wieder aus Kohle\/ Microballons.&nbsp;<\/p>\n<p>So sehen dann die Formh\u00e4lften vor dem zumachen aus.<\/p>\nngg_shortcode_28_placeholder\n<p>Die Steckung besteht ausschlie\u00dflich aus Mumpe.<\/p>\n<p>Dann wird die Form mit Schraubzwingen verschlossen und auf die Nasenleiste gestellt.<\/p>\n<p>Die fertigen Leitwerke<\/p>\nngg_shortcode_29_placeholder\n<p><strong>Seitenleitwerk<\/strong><\/p>\n<p>Das Leitwerk wird, wie beim H\u00f6henleitwerk, aus 80g\/m\u00b2 A-Spreat vom R&amp;G gebaut. Eine Lage komplett unter 45\u00b0 und im Bereich der Steckung noch eine 45\u00b0 Verst\u00e4rkung. F\u00fcr den St\u00fctzstoff verwende ich 0,6mm Balsa, das an allen Kanten wieder runter geschliffen wurde. Die Innenlage ist 25g\/dm\u00b2 Glas. F\u00fcr die Schalen wird alles in einem Arbeitsgang verbaut. Auch die GfK Verst\u00e4rkungen f\u00fcr die Steckungen werden schon eingesetzt und alles im Vakuum abgesaugt\/gepresst.<\/p>\n<p>Beim Zusammenf\u00fcgen ist wie beim Rumpf eine Abschlussrippe eingesetzt die \u00fcber Passstifte in Position gebracht wird. Au\u00dferdem wird ein Steg aus 3mm, mit Glas beschichtetem Balsaholz eingebaut.<\/p>\n<p>Hier sieht man die Schablone f\u00fcr den St\u00fctzstoff, den Umlenkhebel, die Einlegepl\u00e4ttchen die im Leitwerk mit der Au\u00dfenschale verklebt werden und die Rippe die beim Zusammenf\u00fcgen eingelegt wird.<\/p>\nngg_shortcode_30_placeholder\n<p>So in sieht es dann im Leitwerk aus:<\/p>\nngg_shortcode_31_placeholder\n<p>Hier die Au\u00dfenlage nach dem Absaugen. Was man im Bild etwas schlecht sieht, dass in der mittleren Bohrung im Einlegepl\u00e4ttchen ein Passstift sitzt. Das pl\u00e4ttchen selbst wird mit etwas Mumpe nass in nass mit der Au\u00dfenlage verklebt und mit abgesaugt.<\/p>\nngg_shortcode_32_placeholder\n<p>Nach dem Entformen und verschleifen des Leitwerks muss nur noch ein Schlitz f\u00fcr die hintere Streckung in Leitwerk gefr\u00e4st werden. Der Umlenkhebel wird nachtr\u00e4glich \u00fcber die \u00d6ffnung unten in das LW eingef\u00fcgt.<\/p>\nngg_shortcode_33_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im RC-Network Forum hatte ich den kompletten Aufbau der Fornication5D beschrieben. 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