{"id":1434,"date":"2016-02-02T10:55:31","date_gmt":"2016-02-02T08:55:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.koelleteam.de\/wordpress\/?p=1434"},"modified":"2021-09-08T12:48:20","modified_gmt":"2021-09-08T10:48:20","slug":"baubericht-1-3-fornication5d-fluegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.koelleteam.de\/wordpress\/?p=1434","title":{"rendered":"Baubericht 1\/3: Fornication5D Fl\u00fcgel"},"content":{"rendered":"<p>Im RC-Network Forum hatte ich den kompletten Aufbau der Fornication5D beschrieben. Leider ist dieser Threat sehr umfangreich und steht mittlerweile aber auch sehr weit unten. Deswegen habe ich mich entschlossen hier noch mal meine Post zusammen zu fassen, da man so eine sch\u00f6ne Zusammenfassung hat. Hier gelangt ihr zum original Threat: <a href=\"http:\/\/www.rc-network.de\/forum\/showthread.php\/559999-F5D-Bau-Thread\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a><\/p>\n<p>Hier ist Teil 1\/3 in dem der komplette Fl\u00fcgel-Auf- und Ausbau beschrieben wird.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Vorwort<\/strong><\/p>\n<p>Ich zeige hier wie ich meine Modelle, die f\u00fcr puren Wettbewerbseinsatz ausgelegt sind, aufbaue.<\/p>\n<p>Durch den d\u00fcnnen Fl\u00fcgel der Forni muss ich an manchen Ecken Gewicht sparen um dies wiederrum in die Festigkeit\/Steifigkeit vom Holm zu investieren. Insgesamt komme ich bei der gezeigten Bauweise, mit meinen Komponenten auf 990g Abfluggewicht. Muss also noch 15g Blei zus\u00e4tzlich einbauen. Man kann noch an einigen Ecken Gewicht aus der Bauweise nehmen aber f\u00fcr mich passt das so sehr gut.<\/p>\n<p>Viele Wege f\u00fchren nach Rom und es gibt unterschiedliche Auffassungen ob man lieber mit dem Fahrrad oder dem Auto nach Rom f\u00e4hrt \u2013 jede Jeck is anders!<\/p>\n<p><strong>Lackieren<\/strong><\/p>\n<p>Den Fl\u00fcgel wollte ich wieder mit dem gleichen Design wie mein 2015er Modell machen. Allerdings wollte ich mal Inmould-Lack ausprobieren, da mir doch so viele davon vorgeschw\u00e4rmt haben. Au\u00dferdem hatte ich die Hoffnung, dass die Kanten im Design sch\u00e4rfer sind.<\/p>\n<p>Solange man bei UP die Maskierfolie\/Tape parallel zur Kante abzieht gab es bei mir eigentlich nie Probleme\u2026 Man sollte es immer mit einem ganz leichten Winkel zum Lackierten hin abziehen. Selbst wenn der Lack leichte F\u00e4den zieht \u201efallen\u201c diese dann in den Lack und nicht auf den unlackierten Bereich.<\/p>\n<p>Bei meinem Design ist aber das Problem, dass ich auch quer zur abgeklebten Fl\u00e4che die Maskier Folie abziehe. Dadurch hatte man \u2013 selbst wenn man sich so gut es ging beeilt \u2013 leichte Fadenbildung im unlackierten Bereich und somit unsaubere Kanten.<\/p>\n<p>Von In-Mould erhoffte ich mir da besseres Verhalten\u2026 Hat es aber leider nicht. Auch beim Mischen sehe ich keine Vorteile, sofern man mit Pigmenten arbeitet. Einziger Vorteil ist die Geruchsentwicklung. Dagegen steht aber in meinen Augen schlechtere Aceton Best\u00e4ndigkeit und au\u00dferdem wirken die Farben m.E. immer leicht Stumpf. Wie weiter oben schon erw\u00e4hnt bin ich Fan von UP&nbsp; Leitwerke und Rumpf werden auch in UP lackiert. Auch zuk\u00fcnftige Modelle werden wieder ausschlie\u00dflich mit UP lackiert, da es am besten zu meinen Anforderungen an einen Lack passt.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>So sah es dann nach dem Lackieren aus\u2026 Ich habe Tagesleuchtpigment Farben verwendet und mit wei\u00df hinterlegt. Bei den Sicht-Carbon-Stellen verwende ich auch Klarlack. Das Ergebnis wird einfach super.<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>An dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank an Robin f\u00fcr die Top Maskier Schablonen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1. Bauabschnitt<\/strong><\/p>\n<p>Zuschneiden vom Gewebe und St\u00fctzstoff:<\/p>\n<p>Als Au\u00dfenlage verwende ich 80g\/dm\u00b2 A-Spread von R&amp;G. A-Spread hat etwas festere Fasern (IMS-65) als die Standard Gewebe und meines Erachtens schl\u00e4gt sich die Qualit\u00e4t von hochwertigen Spreadtow auch in der Optik nieder.<\/p>\n<p>Der Zuschnitt erfolgt nat\u00fcrlich unter 45\u00b0. Ich Schneide das Gewebe einfach mit einer Scharfen Klinge an einer Zuschneide-Schablone entlang. Hier sind diese Schneidematten sehr hilfreich. Auf Holzplatten o.\u00c4. bleibt das Gewebe oft an der Schnittkante h\u00e4ngen und verzieht beim Wegnehmen. So habe ich sehr scharfe Kanten. Die Schablone entspricht exakt der Au\u00dfenkontur des Fl\u00fcgels + 2mm an der Endleiste.<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n<p>Diverse Verst\u00e4rkungen schneide ich aus dem Verschnitt.<\/p>\nngg_shortcode_3_placeholder\n<p>Als St\u00fctzstoff verwende ich 31er Rohazell in 1mm St\u00e4rke von R&amp;G \u2013 das mache ich ausschlie\u00dflich aus Gewichtsgr\u00fcnden. Rohazell ist sp\u00e4ter deutlich Druckempfindlicher (Fingerdruck, nicht beulen in der Luft). Das ist Fornis Holm geschuldet, normalerweise w\u00fcrde ich 0.6mm Basla empfehlen.<\/p>\n<p>Das Rohazell wird auch einfach mit einer Messerklinge geschnitten. Die St\u00fctzstoff-Schablone ist an der Nasenleiste ~3mm und Endleiste ~10mm k\u00fcrzer als der Fl\u00fcgel.<\/p>\nngg_shortcode_4_placeholder\n<p>Anschlie\u00dfend werden alle Ecken ca 45\u00b0 runtergeschliffen um beim Absaugen Harzansammlungen in den Ecken zu vermeiden. Im Bereich der Servoaufdickung des Fl\u00fcgels Teile ich den St\u00fctzstoff, da der St\u00fctzstoff der Fl\u00fcgelkontur dort nicht folgen kann (zu enge Biegeradien).<\/p>\n<p><em>Tip: Mit dem Rollmesser lassen sich Spreadtow und das Rohazell noch besser schneiden.<\/em><\/p>\n<p>Laminieren<\/p>\n<p>Ich verwende Einweg Pappbecher zum Anr\u00fchren und schmei\u00dfe die danach weg! Sorry jetzt d\u00fcrft ihr schimpfen!&nbsp;<\/p>\n<p>Harz ist L285 mit H285 und f\u00e4rbe dieses wegen Sicht-Carbon schwarz ein. Ansonsten verwende ich keine F\u00fcllstoffe.<\/p>\n<p>Mit einer Spritze nehme ich pro dm\u00b2 Spreattow 1g Harz auf. Also f\u00fcr 14dm\u00b2 Fl\u00fcgelfl\u00e4che 14g Harz\/Formh\u00e4lfte. Diese verteile ich mit der Spritze grob in der Form und verteile sie mit einem Pinsel. Verwende hier nie einen Schaumroller, da man so m.e. zus\u00e4tzlich Luft einbringt.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_5_placeholder\n<p>Dann lasse ich das Harz kurz abl\u00fcften, bzw. verteile schon mal das Harz in der anderen Formh\u00e4lfte.&nbsp;<\/p>\n<p>Jetzt wird das ST eingelegt und erstmal leicht angedr\u00fcckt. Das Gewebe braucht jetzt erstmal Zeit das Harz auf zu nehmen\u2026 Anschlie\u00dfend wird es mit einem Gummiroller mit druck angerollt.<\/p>\n<p>Im Bereich der Scharnierlinie bringe ich eine zweite Lage ST ein um die Scharnierlinie steif zu bekommen. Al Scharnier verwende ich Abrei\u00dfgewebe. Habe eine ca. 20mm breite Rolle gekauft, so kann man es schnell und einfach passend runter schneiden.<\/p>\nngg_shortcode_6_placeholder\n<p>In der Fl\u00e4chenmitte kommt auch eine zus\u00e4tzliche Verst\u00e4rkungslage.<\/p>\n<p>Jetzt wird der St\u00fctzstoff eingelegt.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_7_placeholder\n<p>Zum Absaugen verwende ich Lochfolie. Diese hat den Vorteil, dass sie sich wesentlich einfacher l\u00f6sen l\u00e4sst und die Gefahr, dass sich Kanten vom Fl\u00fcgel aus der Form l\u00f6sen stark minimiert \u2013 passiert das, werden diese Kanten\/ der Fl\u00fcgel h\u00e4sslich von Harz unterlaufen.<\/p>\n<p>Dann noch drei-vier Lagen Klopapier auf die Form und ab damit in den Sack. Nehme hier den Vakuumsack vom R&amp;G. Die Folie ist sehr robust und l\u00e4sst sich sch\u00f6n andr\u00fccken. Fahre mit einem abgerundeten H\u00f6lzchen immer alle Kanten entlang und dr\u00fccke den Sack hier nochmal richtig an.<\/p>\nngg_shortcode_8_placeholder\n<p><strong>2. Baubaschnitt<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem die Formen aus dem Vakuumsack befreit und die Lochfolie entfernt wurde wird als erstes das Rohazell an der Endleiste herunter geschliffen und die Kohlefaser in der Endleiste angeraut.<\/p>\nngg_shortcode_9_placeholder\n<p>Um die Kohlefaser an der Nasenleiste an zu rauen nehme ich einen Schleifaufsatz vom Dremel, mit dem ich von Hand den Bereich anraue.<\/p>\nngg_shortcode_10_placeholder\n<p>Mit einer Schablone zeichne ich die Ausschnitte f\u00fcr den Holmgurt, Ruderstege und Servos an und ritze diese mit einer Messerklinge mit stumpfer Spitze auch gleich an.<\/p>\nngg_shortcode_11_placeholder\n<p>Mit einem Stechbeitel, der leicht stumpf gemacht wurde schabe ich dann den St\u00fctzstoff aus. Bei der Aussparung der Holmgurte m\u00f6chte ich die Kanten nutzen um den Gurt zu positionieren. Alle anderen Kanten (Servo und Ruder) werden runter geschliffen.<\/p>\nngg_shortcode_12_placeholder\n<p>Im Bereich der Servo-Aufdickung am Fl\u00fcgel klebe ich eine kleine \u201eBr\u00fccke\u201c aus Balsaholz ein damit der Holmgurt hier nicht der Kontur folgt sondern sch\u00f6n grade verl\u00e4uft. Im Bereich der Passstifte f\u00fcr die Fl\u00e4chenverschraubung setze ich auch ein Balsaholz, \u201eum den Strang um die Passstifte zu lenken\u201c. Wenn die Rovings direkt an den Passstiften sitzen kann es beim ansenken der Bohrung passieren, dass man den Gurt besch\u00e4digt. Edler w\u00e4re hier, wenn ein Aluteil mit der Senkung auf die Passtifte setzt, so wie es z.B. im Avionik gemacht ist.<\/p>\nngg_shortcode_13_placeholder\nngg_shortcode_14_placeholder\n<p>Den Muskelstrang des Fl\u00fcgels habe ich mit dem Excel Tool von Christian Baron berechnet. Die Abstufung wird auf einem Balken mit N\u00e4geln im entsprechenden Abstand dargestellt. Um diese werden die Rovings in entsprechender Anzahl der Windungen gewickelt. Anschlie\u00dfend fixiere ich den Strang in der Mitte und schneide mit einer Schere die Rovings direkt an den N\u00e4geln.<br \/>\nAls Rovings verwende ich IMS-65. Leider bekommt man diese zur Zeit in keinen mir bekannten Shop mehr. Der Strang f\u00e4llt bei der Forni wegen dem d\u00fcnnen Fl\u00fcgel recht massiv aus. Lasst euch bei Flipper und Co nicht irritieren wenn ihr da weniger verbaut.<\/p>\nngg_shortcode_15_placeholder\n<p>Auf einer Folie (Blumenfolie) zeichne ich mir die Kontur vom Holm an und markiere auch die Abstufung.<\/p>\nngg_shortcode_16_placeholder\n<p>Laminieren<\/p>\n<p>Jetzt wird das Harz an gemischt. F\u00fcr diesen Bauschritt verwende ich L285 mit H161 mit 120min Topfzeit. Alle freigelegten Kohlefaserstellen im Fl\u00fcgel werden ganz d\u00fcnn mit Harz bestrichen um eine gute Verbindung zu gew\u00e4hrleisten. Auch das Rohazell wird mit einem feuchten Pinsel \u00fcberstrichen um den Rohazell-Staub zu binden.<\/p>\n<p>Auf die R\u00fcckseite der Folie (der H\u00e4rter l\u00f6st sonst die Farbe vom Stift an) laminiere ich die einzelnen Rovings. Dazu streiche ich erstmal ordentlich Harz auf die Folie und lege immer 2-4 Rovings untereinander in den markierten Bereich. Das anzeichnen der Abstufung hilft hier bei der mittigen Ausrichtung. Mit dem Schaumroller werden die Rovings getr\u00e4nkt und die n\u00e4chsten 2-4 Rovings werden darauf gelegt.<br \/>\nAuf dem Bild ist der obere Strang bereits fertig getr\u00e4nkt und den unteren Strang beginne ich gerade.<\/p>\nngg_shortcode_17_placeholder\n<p>Anschlie\u00dfend wird der Holmgurt nochmal mit einem Gummiroller odentlich gewalzt. Dann das \u00fcbersch\u00fcssige Harz neben dem holm weggewischt und die Folie mit dem Rollmesser nah am Strang abgeschnitten. Der komplette strang wird in die Form eingelegt.<\/p>\nngg_shortcode_18_placeholder\n<p>Mit einer Spitze fahre ich der Kante vom Rohazell entlang und positioniere so den Strang im Fl\u00fcgel und roller diesen an.<\/p>\nngg_shortcode_19_placeholder\n<p>Dann kommen im Bereich der Servos noch kleine Kohleverst\u00e4rkungen und die Innenlage wird auf Folie getr\u00e4nkt. Hier bringe ich das Harz auch mit der Rolle auf. Als Innenlage verwende ich 25g\/dm\u00b2 Glasfaser unter 45\u00b0. Die Glas Lage wird mit der Folie auf den Fl\u00fcgel gelegt, leicht angedr\u00fcckt und anschlie\u00dfend die Folie entfernt. Das ist etwas fummelig aber wenn man das Glas direkt auf dem Fl\u00fcgel tr\u00e4nkt bringt man auch einiges an \u00fcbersch\u00fcssigem Harz in die Form, was man so einfach auch nicht absaugt \u2013 so zumindest meine Erfahrung. Auf Folie getr\u00e4nktes Gewebe ist leichter. Au\u00dferdem geht das verteilen des Harzes auf dem d\u00fcnnen Glas so viel einfacher.<\/p>\n<p><em>TIP: Anschlie\u00dfend muss es an der Nasenleiste gut angedr\u00fcckt werden, damit es sich hier gut reinlegt.<\/em><\/p>\nngg_shortcode_20_placeholder\n<p>Im Bereich vom Holmgurt lege ich Abrei\u00dfgewebe um sp\u00e4ter hier nicht anrauen zu m\u00fcssen. Der Rest wird wieder mit Lochfolie abgedeckt, Klopapier dr\u00fcber und ab in den Vakuumsack<\/p>\n<p><em>TIP: Die Lochfolie muss an der Nasenleiste angedr\u00fcckt werden, damit es keine Lufteinschl\u00fcsse zwischen Au\u00dfenschale und Glas Lage durch die Spannung der Lochfolie entstehen k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\nngg_shortcode_21_placeholder\n<p><strong>3. Bauabschnitt<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem die Formen wieder aus dem Vakuumsack geholt und von Lochfolie und Abrei\u00dfgewebe befreit sind m\u00fcssen die Formenr\u00e4nder vom \u00dcberstehenden GfK befreit werden. Nehme dazu eine neue Messerklinge. So werden die Kanten etwas sch\u00e4rfer als wenn man einen Stechbeitel nimmt. Mann sollte immer darauf achten das die Schneide immer etwas zur Trennebene zeigt, so verhindert man, dass sich der Fl\u00fcgel aus der Form l\u00f6st\/ anl\u00f6st.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_22_placeholder\n<p>Anschlie\u00dfend werden wieder die Nasen- und Enleiste, sowie der Bereich der Klappenstege wie im vorherigen Bauabschnitt angeraut. Der Holm braucht wegen dem Abrei\u00dfgewebe nicht angeraut werden. Auch das Holzst\u00fcck um die Passstifte der Fl\u00e4chenverschraubung wird entfernt\/ausgespart und sp\u00e4ter mit Mumpe gef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Um die Holmdicke aus zu messen setze ich \u201eKeile\u201c aus Knete auf den Holm (Positionsmarkierungen nicht vergessen) und setze beide Formh\u00e4lften zusammen.<\/p>\nngg_shortcode_23_placeholder\nngg_shortcode_24_placeholder\n<p>Das Ma\u00df \u00fcbertrage ich auf 6mm Depron und ziehe von den gemessenen Dicken 1mm f\u00fcr den Kohleschlauch und Verklebung ab. In der Mitte des Fl\u00fcgels liegen in meinen Fl\u00fcgeln 3 Depronstege und die Abstufung ist auf dem Bild zu erkennen.<\/p>\nngg_shortcode_25_placeholder\n<p>Die Kerne werden anschlie\u00dfend mit Kohleschlauch CS1032 \u00fcberzogen.&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder aufgrund des d\u00fcnnen Fl\u00fcgels setzen wir noch gefr\u00e4ste Torsionsrippen aus mit Glas beschichteten 3mm Balsaholz.<\/p>\nngg_shortcode_26_placeholder\n<p>Es wird die Position der Rippen mit der Schablone in der Oberseite markiert. Die die Position der Klappenstege und der Mumpe an der Endleiste wird mit Anrissen markiert.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_27_placeholder\n<p>Die Rippen werden vorab mit 5min Epoxy in die Oberschale geklebt. Die Klappenstege werden erst sp\u00e4ter mit Mumpe verklebt.<\/p>\nngg_shortcode_28_placeholder\n<p>Die Hilfsstege in den Rippen im Bereich des Rudersteges kann jetzt entfernt werden und die Servokabel werden eingezogen. Die Enden umwickel ich immer mit Paketklebeband und fixiere es mit Sekundenkleber in der Oberschale um ein Verkleben des Kabels mit Mumpe zu verhindern. Im Bild sieht man auch noch die mit Kohleschlauch \u00fcberzogenen Holmstege.<\/p>\nngg_shortcode_29_placeholder\nngg_shortcode_30_placeholder\n<p>Laminieren\/ Zumachen<\/p>\n<p>Jetzt kann das Harz anger\u00fchrt werden und die Kohlestege werden getr\u00e4nkt. Au\u00dferdem werden s\u00e4mtliche Kanten\/Fl\u00e4chen\/Teile mit Mumpe in Ber\u00fchrung kommen sollen mit Harz angefeuchtet und anschlie\u00dfend mit einem Zewa abgewischt. Das ist wichtig, damit die Mumpe mit damit eine Verbindung eingehen kann. Wischt man das Harz dort nicht weg, verd\u00fcnnt sich die Mumpe zu stark.<\/p>\n<p>Die Mumpe besteht bei mir aus Kohlemehl und Microballons. Wieviel kann ich leider nicht sagen, da ich es immer nach Gef\u00fchl anmische. Das Verh\u00e4ltnis von Micoballons zu Kohlemehl ist aber etwa 50\/50. Es wird so viel beigemischt bis es nur noch eine z\u00e4he Masse ist (~ Nutella bei 21.3\u00b0C&nbsp;). Ich mische immer so viel zu bis es nicht mehr gl\u00e4nzt aber das ist wirklich schwer zu umschreiben.<\/p>\n<p>Mit einer 20ml Spritze, deren \u00d6ffnung ich auf 3mm aufbohre, spritze ich die Mumpe in die Form.&nbsp;<br \/>\nAls erst auf den Holmgurt und bei den Klappenstegen. Dann k\u00f6nnen alle Stege eingesetzt werden. Nun spritze ich Mumpe auf die Nasenleiste. Hier versuche ich die Raupe genau auf die Kante zur Trennebene zu setzen. Stege und Rippen sowie die Endleiste bekommen auch noch etwas Mumpe ab. Hier kann man noch einiges einsparen aber sicher ist sicher. Ich setze die Mumpe nur in die Oberseite.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_31_placeholder\nngg_shortcode_32_placeholder\nngg_shortcode_33_placeholder\n<p>Au\u00dfer bei der Rumpf-Anformung muss ich auch etwas Mumpe in die Unterseite setzen.<\/p>\nngg_shortcode_34_placeholder\n<p>Jetzt kann die Form verschlossen werden und kommt wieder in den Heizungskeller.<\/p>\nngg_shortcode_35_placeholder\n<p><strong>48h sp\u00e4ter\u2026 Machen wir dat Ding mal auf\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Dazu stelle ich die Form senkrecht auf die Nasenleiste &#8211; das vereinfacht das parallele \u00d6ffnen. An der Fl\u00e4chenform gibt es au\u00dfen extra Vertiefungen an denen man mit einem Schraubendreher die Form aufdr\u00fccken kann. Den Rest Hebel ich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck mit einem Stechbeitel vorsichtig auf. Immer wieder an anderen Stellen, man sollte daf\u00fcr etwas Geduld aufbringen. Die Form wird es danken.<\/p>\nngg_shortcode_36_placeholder\n<p>So sieht es dann aus wenn die Form offen ist. Jetzt noch vorsichtig den Fl\u00fcgel aus der Oberseite nehmen. Ich hab eigentlich immer das Gl\u00fcck, das ein Ohr lose ist und so kann ich da vorsichtig Schritt f\u00fcr Schritt den Fl\u00fcgel anheben bis er ganz lose ist. Werkzeuge brauche ich daf\u00fcr keine.<\/p>\nngg_shortcode_37_placeholder\n<p>Er ist frei.<\/p>\nngg_shortcode_38_placeholder\nngg_shortcode_39_placeholder\n<p>Jetzt kommt er aber direkt wieder in die Oberschale zur\u00fcck und mit Hilfe einer Schablone wird die Endleiste angerissen.<\/p>\nngg_shortcode_40_placeholder\n<p>Mit einem Dremel mit Diamantscheibe schneide ich die Endleiste \u201egrob\u201c vor.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_41_placeholder\n<p>Dann wird der Fl\u00fcgel mit dem Schleifklotz (ein gr\u00f6berer, dann mit 1000er) an End- und Nasenleiste zu geschliffen.<\/p>\nngg_shortcode_42_placeholder\n<p><strong>Austrennen der Ruder&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben bereits beim Fr\u00e4sen der Urmodelle Anrisse f\u00fcr die Querruder vorgesehen. Ober- und Unterseite haben den optimalen Versatz, damit das Ruder beim Hochfahren (Scharnier auf der Unterseite) unter die Oberschale f\u00e4hrt und so gut wie keinen Spalt erfordert.&nbsp;<\/p>\n<p>Um die seitlichen Schnitte zu machen klebe ich Malerkrepp auf die Fl\u00e4che worauf ein St\u00fcck doppelseitiges Klebeband kommt.<\/p>\nngg_shortcode_43_placeholder\n<p>Darauf klebe ich ein Stahlwinkel direkt\/ parallel an den Anriss. Mit einer Japans\u00e4ge schneide ich dann das Ruder ein. Das gibt einen sch\u00f6n schmalen Schnitt und geht super einfach und schnell.<\/p>\nngg_shortcode_44_placeholder\n<p>Um das Ruder auf der Oberseite zu trennen klebe ich wieder Malerkrepp mit doppelseitigem Klebeband ein Stahllineal an den Anriss und durchtrenne das CfK mit einer scharfen Cutterklinge.<\/p>\nngg_shortcode_45_placeholder\n<p>Auf der Unterseite wird wieder das Stahllineal an den Anriss geklebt und mit einer Diamantscheibe fahre ich mehrmals \u00fcber die Kohle.<\/p>\nngg_shortcode_46_placeholder\n<p>Immer wieder probiere ich, ob sich das Scharnier freibrechen l\u00e4sst. Sobald es einmal gebrochen ist fahre ich noch ein paarmal \u00fcber die Stelle. Leichtg\u00e4ngig wird es aber noch nicht.<\/p>\nngg_shortcode_47_placeholder\n<p>Jetzt nehme ich einen Streifen 180er Schleifpapier und Stecke es in den Spalt der Oberseite, dr\u00fccke das Ruder leicht hoch und schleife die Kante der Kohlefaser am Ruder und zum Fl\u00fcgel hin an, bis das Ruder nach oben einf\u00e4hrt.<\/p>\nngg_shortcode_48_placeholder\n<p>Auch nach oben muss man das Scharnier noch freibrechen. Jetzt sollte das Ruder leichtg\u00e4ngig sein. Wenn nicht, nochmal mit der Diamantscheibe an der Unterseite schleifen. H\u00f6rt sich alles recht aufw\u00e4ndig an, geht aber eigentlich recht schnell. Beide Ruder habe ich in 15min fertig.<\/p>\n<p>Jetzt noch an den Servopositionen die Unterseite \u00f6ffnen, in der Mitte ein kleines Loch schneiden und das Servokabel heraus fummeln.<\/p>\nngg_shortcode_49_placeholder\n<p>Gewicht\u2026&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_50_placeholder\n<p><strong>Ruderanlenkung<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Forni habe ich bisher immer Diagonal-Anlekungen verbaut. Das ist f\u00fcr mich der beste Kompromiss aus Robustheit und Aerodynamik (&#8230; wege nach Rom). Als Fl\u00e4chenservos benutze ich diesmal das KST X08. Ich hatte in meinen letzten Modellen den Vorg\u00e4nger das KST 245MG\u2026 das funktieniert top aber ist m.e. leider nicht mehr Lieferbar? Schauen wir mal wie sich das X08 bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Zuerst wird der Fl\u00e4chenstecker gel\u00f6tet, daf\u00fcr benutze ich RM2,5 Stift- und Buchsenleiste. Das ganze sch\u00f6n mit Elastodip isoliert \u2013 die geilste Erfindung seit es Servokabel gibt!<\/p>\nngg_shortcode_51_placeholder\n<p>Das Servo wird direkt verl\u00f6tet. Das Servo wird zum sp\u00e4teren Verkleben in Schrumpfschlauch eingepackt und die Verklebefl\u00e4chen ordentlich angeraut und mit Aceton gereinigt.<br \/>\nDer Servohebel wird unmittelbar neben dem \u201eGeh\u00e4use\u201c mit der Servoverzahnung gebohrt um die Anlekung m\u00f6glichst weit nach innen zu bekommen. Als Anlenkungsgest\u00e4nge verwende ich 1,5mm Stahldraht der auf Ma\u00df an beiden Enden 90\u00b0 umgebogen wird.<\/p>\n<p><em><strong>ACHTUNG:<\/strong> <\/em>Die Servoschraube f\u00fcr das Ruderhorn schraube ich immer mit Loctite ein. Ich hatte mich schon mal \u00fcber klappern im Fl\u00fcgel gewundert, was schlussendlich eine Servoschraube war \u2013 sehr \u00e4rgerlich bei verklebten Servos!!!!!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend wird der Fl\u00e4chensteg vor dem Ruder auf der Oberseite durchbohrt und ein kleiner Schlitz in die Oberseite gefr\u00e4st. Ins Ruder kommt versetzt dazu der Schlitz f\u00fcr das Ruderhorn. Der Rudersteg wird hier v\u00f6llig durchtrennt, der Schlitz geht bis auf die Unterseite, diese wird aber nicht durchtrennt.<\/p>\nngg_shortcode_52_placeholder\n<p>Nach dem Einf\u00e4deln des Servo mit Gest\u00e4nge wird das Ruderhorn auf das Gest\u00e4nge geschoben, nochmal alle Positionen \u00fcberpr\u00fcft und anschlie\u00dfend das Ruderhorn mit UHU Endfest 300 zwischen den Klappensteg und zur Ober- und Unterschale Verklebt.<\/p>\nngg_shortcode_53_placeholder\nngg_shortcode_54_placeholder\n<p>Nach dem Aush\u00e4rten (24h) bestrome ich nochmal kurz die Servos um sicher zu stellen, dass sie wirklich in ihrer Mittelstellung sind. Dann klebe ich die Servos mit Baumwollflocken angedickten 5min Epoxy (verwende immer das von UHU, m.e. das Beste) ein und fixiere die Ruder in ihrer Mittelstellung mit Tape.<\/p>\nngg_shortcode_55_placeholder\nngg_shortcode_56_placeholder\n<p>Nach ca 3 std entferne ich dann das Tape und teste die Ruder. Alles lief perfekt. Damit der Anlekunsdraht nicht aus dem Servohebel rutschen kann setze ich ein kleines St\u00fcck eines Holzspartels zwischen Ober- und Unterschale und fixiere es. Kann man auf dem Bild leider schlecht erkennen. Am Ruder selber kann es nicht rausrutschen da der Steg im Fl\u00fcgel das verhindert.<\/p>\nngg_shortcode_57_placeholder\nngg_shortcode_58_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im RC-Network Forum hatte ich den kompletten Aufbau der Fornication5D beschrieben. 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